Herrschaftliche Ruhe-Oase

Direkt neben dem Rokoko-Schloss bei Donauwörth empfängt der architektonisch angepasste Hotel-Neubau seit 2015 seine Gäste. Ein Pool mit Blick über die Weinberge, das feine Spa und kreative Kulinarik versüßen die Auszeit vom Alltag

Schloss Leitheim

SPONSORED STORY Es war ein samtiger Sommerabend mit einem Sternenhimmel, wie man ihn in Deutschland selten erlebt, als Colette Zinsmeister Schloss Leitheim zum ersten Mal sah. „Damals hatte ich dort das Catering für eine private Veranstaltung organisiert und spürte gleich, dass dieser Ort eine ganz besondere Kraft ausstrahlt.“ Dass sie hier einmal Gastgeberin eines Vier-Sterne-Superior-Hotels sein würde, hätte sie sich nicht erträumen können.

Kloster, Schloss, Hotel

Doch von Anfang an: Bereits im Jahr 1134 wurde in Kaisheim ein Zisterzienser-Kloster gegründet, dessen Mönche sich in der Leitheimer Dependance dem Weinbau widmeten. Auch Genesung und Erholung fanden die Brüder dort. 1542 entstand das Weingärtnerhaus, das heute das Restaurant beherbergt.

Um 1690 kam das Schloss als Rückzugsort des Abts hinzu, inklusive dem vor Stuck und Fresken schier überquellenden Rokoko-Saal, der jetzt für Konzerte und Feiern genutzt wird. 2008 verkaufte die Familie von Tucher das Ensemble an die kulturell engagierte Messerschmitt-Stiftung. Und die beschloss, auf dem Gelände ein Hotel zu errichten…

„Um fünf Ecken herum kamen sie auf mich, weil ich früher in der Gegend jahrelang das ,Dehner Blumenhotel’ geführt hatte“, so Colette Zinsmeister. Von den ersten Planungen an war die studierte Hotelfachfrau involviert. Dass der Neubau sich architektonisch in das historische Ensemble einfügen sollte, stand außer Frage. Solnhofener Marmorböden mit Rosenschliffmuster, wie sie auch im Schloss und der benachbarten Kirche zu finden sind, wurden etwa in der Lobby verlegt.

Gäste können bequem wie Zuhause ankommen

Check-in am Holztisch

„Statt einer Rezeption steht dort ein großer Holztisch für den Check-in, die Gäste können bequem wie Zuhause ankommen“, so die Gastgeberin. Eine von einem Augsburger Spezialisten entworfene Bar mit Waschbeton-Tresen und Blattsilber-Akzenten ist der Hingucker im Raum.

Elegant, aber wohnlich sind auch die Zimmer mit ihren schönen Dielenböden: „Ich wollte es nicht ,schlossig’, also schwer und üppig, sondern mit Wohlfühl-Charakter“, beschreibt Colette Zinsmeister den Stil des 2015 eröffneten Hauses.

Im selben Jahr wurden auch Weinstöcke gepflanzt, um die Tradition der Mönche wieder aufleben zu lassen. 2020 konnten bereits 1.400 Flaschen Weißburgunder abgefüllt werden, die im Hotel auch zum Verkauf stehen. Eine davon bekommt jeder Gast, der das „Digital Detox“-Angebot bucht und seine mobilen Geräte bei der Ankunft abgibt, um das Ambiente und die Ruhe rund ums Schloss wirklich mit allen Sinnen genießen zu können.

Gastgeberin aus Südafrika

Mit Wein kennt sich Colette Zinsmeister aus. Jahrelang organisierte sie Weinreisen zu kleinen, nachhaltig geführten Weingütern in ihrem Heimatland Südafrika. Gleich nach dem Abitur war sie nach Deutschland gekommen, um erst in Hamburg die Sprache zu lernen und dann ihre Ausbildung an der Steigenberger Hotelfachschule in Bad Reichenhall zu realisieren. „Am Anfang habe ich in Oberbayern natürlich kaum ein Wort verstanden“, lacht sie.

Mittlerweile macht ihr selbst der alemannisch gefärbte Dialekt keine Probleme mehr, wie er im Grenzgebiet zwischen Bayrisch-Schwaben und Franken gesprochen wird. Das schwäbische Donauwörth mit seinen imposanten Patrizierhäusern liegt nur zehn Kilometer entfernt, die man auch gut radeln kann. Im fränkischen Vorzeige-Städtchen Weißenburg ist man mit dem Auto in einer halben Stunde. „Wegen unserer herrlichen Strecken nutzen auch viele Oldtimer-Clubs unser Haus als Standort für Sternfahrten“, so die Colette Zinsmeister.

Jeden Monat eine neue Speisekarte

Ihr Mann Paul, der aus der Gegend stammt, kann ein paar schöne Dialekt-Kostproben geben. Kennengelernt hat sie den Küchenmeister 1985 bei der Arbeit in einem Augsburger Hotel, 1992 wurde geheiratet. Nach der Geburt von Sohn Frederic machte sich Colette Zinsmeister einige Jahre lang als Beraterin in Hotellerie und Touristik selbstständig.

Es ist also viel Erfahrung da, die sich jetzt im „Hotel Schloss Leitheim“ bündelt. „Paul dirigiert in der Küche die ,Götter in Weiß’“, schmunzelt die Gastgeberin. „Und ich kann mich meiner Passion für Menschen widmen.“

Als „kreativ, aber bodenständig“ beschreibt sie die Kochkunst ihres Mannes. Auf der Monatskarte mit regionalen, saisonalen Spezialitäten stehen etwa „Seeteufel im Speckmantel auf Chorizojus und Mais-Creme“ oder „Geschmortes Rinderbäckchen mit bunten gepickelten Kartoffeln und Semmelauflauf“, auch die vegetarischen Gerichte haben Rafinesse.

Colette Zinsmeister liebt seinen hausgebeizten Lachs in Senfbeize besonders: „Davon lasse ich mir immer gern etwas für Zuhause machen.“ Ihr Zuhause, das ist längst das Kirchdorf Leitheim oberhalb des Schlosses – mit einem wunderbaren Blick darauf.

Auf einen Blick

  • 53 Zimmer und Suiten
  • 1 barrierefreies Zimmer
  • Tagungsräume für bis zu 50 Personen
  • Einstellmöglichkeit für Fahrräder, E-Bike-Verleih
  • Kostenfreie Parkplätze; in der Garage gegen Gebühr; E-Ladestation
  • Wellness-Bereich mit Sauna, Dampfbad, Außenpool, Kneippbecken und Ruheraum mit Aussicht

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