Stadtmuseum im Fembo-Haus Nürnberg

Informationen zur Barrierefreiheit

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Alle prüfrelevanten Bereiche erfüllen die Qualitätskriterien der Kennzeichnung „Barrierefreiheit geprüft – teilweise barrierefrei für Menschen mit Gehbehinderung“.

Einige Hinweise zur Barrierefreiheit haben wir nachfolgend zusammengestellt. Detaillierte Angaben finden Sie im Prüfbericht am Ende des Textes.

  • Im öffentlichen Verkehrsraum sind Parkplätze vorhanden. Ein gekennzeichneter Stellplatz für Menschen mit Behinderung ist direkt gegenüber des Museums vorhanden (Stellplatzgröße: 350 cm x 520 cm, Entfernung zum Nebeneingang: 20 m).
  • Parkplatz und Weg zum Eingang sind von der Oberflächenbeschaffenheit her nicht leicht begeh- und befahrbar.
  • Der Haupteingang ist über vier Stufen und eine Karusselltür erreichbar. Alternativ gibt es einen stufen- und schwellenlosen Nebeneingang für Menschen mit Behinderung. Innen an der Tür befindet sich eine 1,50 Meter lange Rampe mit einer max. Längsneigung von 10 % und einer Laufbreite von 92 cm. Es sind beidseitig Handläufe vorhanden.
  • Der Kassenschalter ist 100 cm bis 110 cm hoch. Eine Kommunikationsmöglichkeit im Sitzen ist vorhanden.
  • Im Foyer, auf dem Weg zu den Ausstellungsräumen und zum Aufzug, ist eine 1,60 Meter lange Rampe mit 12 % Längsneigung und einer Laufbreite von 95 cm vorhanden. Es gibt beidseitig Handläufe. Alternativ ist eine kontrastlose Stufe vorhanden.
  • Alle erhobenen und für den Gast nutzbaren Bereiche sind ebenerdig, per Rampe oder Aufzug erreichbar.
  • Alle öffentlichen Türen und Durchgänge sind mindestens 90 cm breit (Ausnahmen: Durchgangsbreiten in den Ausstellungsräumen 2./3. OG von 77 cm bzw. 80 cm).
  • Es sind keine Karussell- oder Rotationstüren vorhanden (Ausnahme: Haupteingangstür).
  • Die Dauerausstellung „Krone. Macht. Geschichte.“ ist stufen- und schwellenlos durch die Ausstellung „Kunst und Eisen“ im EG erreichbar. Im diesem Raum befinden sich zwei baugleiche, 1,60 Meter lange Rampen mit 11 % Längsneigung und einer nutzbaren Laufbreite von 110 cm vorhanden. Handläufe sind nicht vorhanden.
  • Die Ausstellungsräume im 1., 2. 3. und 4. OG sind mit dem Aufzug erreichbar..
  • Die Größe der Aufzugskabine beträgt 93 cm x 140 cm. Bedienelemente sind auf einem horizontalen Bedientableau angeordnet.
  • Exponate und die dazugehörigen Informationen sind überwiegend im Sitzen einsehbar und lesbar (Ausnahme: Stadtmodell im 4. OG).
  • Angebote zur Informationsvermittlung: Audio- und Medienguide, Filme
  • Es werden keine Führungen für Menschen mit Gehbehinderung und Rollstuhlfahrer angeboten. Die Museumsroute ist für Rollstuhlfahrer nur eingeschränkt befahrbar.

Öffentliches WC für Menschen mit Behinderung im EG (neben der Kasse)

  • Die Bewegungsflächen betragen: 
    • vor/hinter der Tür und vor dem WC mind. 150 cm x 150 cm,
    • vor dem Waschbecken 130 cm x 150 cm,
    • links neben dem WC 49 cm x 56 cm, rechts 77 cm x 56 cm,
  • Links neben dem WC ist ein hochklappbarer Haltegriff vorhanden, rechts gibt es keinen Griff.
  • Das Waschbecken ist eingeschränkt unterfahrbar und der Spiegel im Stehen und Sitzen einsehbar.

Einige Hinweise zur Barrierefreiheit haben wir nachfolgend zusammengestellt. Detaillierte Angaben finden Sie im Prüfbericht am Ende des Textes.

  • Assistenzhunde dürfen mitgebracht werden.
  • Der Eingangsbereich ist visuell kontrastreich zur Umgebung abgesetzt und durch einen taktilen Bodenbelagswechsel erkennbar.
  • Der Haupteingang ist über 4 kontrastarme Stufen ohne Handlauf und eine gläserne Karusselltür ohne Sicherheitsmarkierungen zu erreichen.
  • Im Aufzug wird die Halteposition nicht durch Sprache angesagt. Beschilderungen sind nicht in Brailleschrift vorhanden. Die Bedienelemente sind taktil erfassbar und visuell kontrastreich gestaltet. Ein abgehender Notruf wird akustisch bestätigt. Alternativ sind kontrastarme Treppen mit Handläufen vorhanden.
  • In der Ausstellung werden Informationen zu den Exponaten akustisch vermittelt.
  • Die gut ausgeleuchteten Exponate kontrastieren visuell mit der Umgebung.
  • Bedienelemente sind fast überall taktil erfassbar und visuell kontrastreich gestaltet.
  • Gehbahnen sind überall visuell kontrastreich gestaltet, jedoch nicht mit taktil erfassbaren Markierungen gekennzeichnet. Die Wände oder andere bauliche Elemente können nicht als Orientierung genutzt werden.
  • Die erhobenen und für den Gast nutzbaren Bereiche sind überwiegend hell und blendfrei ausgeleuchtet (Ausnahmen: einige Bereiche in den Ausstellungsräumen und in der Dauerausstellung).
  • Die Beschilderung ist in gut lesbarer, kontrastreicher Schrift gestaltet.
  • Informationen sind nicht taktil erfassbar oder in Brailleschrift verfügbar.
  • Es sind meist keine Hindernisse, z.B. in den Weg / Raum ragende Gegenstände vorhanden (Ausnahme im 4. OG: Dachbalken und Eisenverstrebungen in Kopfhöhe).
  • Im Innen- und Außenbereich ist kein Leitsystem mit Bodenindikatoren vorhanden.
  • Angebote zur Informationsvermittlung: Blindenkoffer mit Museumsutensilien zum Ausleihen, Audioguide
  • Es werden keine Führungen für Menschen mit Sehbehinderung und blinde Menschen angeboten.

Einige Hinweise zur Barrierefreiheit haben wir nachfolgend zusammengestellt. Detaillierte Angaben finden Sie im Prüfbericht am Ende des Textes.

  • Es gibt keinen optisch wahrnehmbaren Alarm im Gebäude.
  • Eine induktive Höranlage ist ausschließlich in der Dauerausstellung „Krone. Macht. Geschichte“ vorhanden.
  • Im Aufzug wird ein abgehender Notruf akustisch, nicht optisch bestätigt.
  • In der Ausstellung werden Informationen zu den Exponaten schriftlich vermittelt.
  • Angebote zur Informationsvermittlung: Medienguide, Videos in Gebärdensprache
  • Es werden keine Führungen für Menschen mit Hörbehinderung und gehörlose Menschen angeboten.

Alle prüfrelevanten Bereiche erfüllen die Qualitätskriterien der Kennzeichnung „Barrierefreiheit geprüft – barrierefrei für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen“.

Einige Hinweise zur Barrierefreiheit haben wir nachfolgend zusammengestellt. Detaillierte Angaben finden Sie im Prüfbericht am Ende des Textes.

  • Name und Logo des Betriebes sind von außen klar erkennbar.
  • In der Ausstellung sind Informationen zu den Exponaten schriftlich und in fotorealistischer Darstellung verfügbar.
  • Die Ziele der Wege sind meist nicht in Sichtweite. In den Ausstellungsräumen ist ein Wegeleitsystem als Übersicht zu Beginn des Rundweges vorhanden.
  • Es werden Führungen für Kinder mit kognitiven Beeinträchtigungen angeboten. Die Inhalte der Führung werden leicht verständlich erklärt. Eine Voranmeldung ist notwendig.
Zertifiziert im Zeitraum: November 2018 – Oktober 2021

Adresse & Kontakt

Stadtmuseum im Fembo-Haus Nürnberg

Burgstr. 15
90403 Nürnberg
Telefonnummer: +49 911 231-5418
Webseite: www.stadtmuseum-fembohaus.de

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